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    EZF Loizenkirchen mit bay. Meisterschaft im Paracycling 2026

     

    Hier sollte ein Bild sein

    Weitere Infos, Anmeldung, Resultate & Bilder im Artikel.


    Pressebericht 2026

    Bild Nr. 6

    Hochgeschwindigkeit im Vilstal:
    Radsport-Elite kämpft in Loizenkirchen gegen die Uhr

    Schnelle Maschinen, brennende Muskeln und Sekundenbruchteile, die über den Sieg entscheiden.

    Das beschauliche Loizenkirchen wurde am vergangenen Sonntag wieder zum Mekka des überregionalen Radsports. Der RSV „Solidarität“ Dingolfing e.V. richtete das traditionelle Einzelzeitfahren entlang der Vils aus, welches in diesem Jahr auch wieder als besonderes Highlight die Bayerische Meisterschaft im Paracycling beheimatete.

    Bereits ab den frühen Morgenstunden herrschte im Startbereich nahe dem Feuerwehrhaus geschäftiges Treiben. Vor dem offiziellen Start mussten sich die Lizenzsportler der strengen Material- und Übersetzungskontrolle unterziehen. Ab 10:00 Uhr rollten die 143 Fahrer/-innen aus 5 Nationen schließlich im präzisen 30-Sekunden-Takt von der Rampe, um die flache, aber windanfällige Strecke in Angriff zu nehmen.

    Profi-Tempo auf der Vilstalstraße
    Die Rennstrecke führte über eine Gesamtdistanz von 17,5 Km Kilometern.
    Der schnelle Wendepunkt-Kurs, von Kennern auch als perfekte Generalprobe für den österreichischen Klassier „King of the Lake“ geschätzt, verlangte den Sportlern alles ab. Ohne den Schutz eines Pelotons, aerodynamisch tief auf den Zeitfahrmaschinen geduckt, kämpfte jeder Starter als Einzelkämpfer gegen die Uhr.

    Die Spitzengeschwindigkeiten lagen auch in diesem Jahr auf absolutem Profi-Niveau.
    In den Top-Klassen wurden auf der Strecke Durchschnittsgeschwindigkeiten von rund 50 km/h erzielt. Der schnellste Mann des Tages war Tobias Häckl von Radfreunde Hilpoltstein 1993 e.V. mit einem Stundenmittel von 52,4 km/h.
    Die schnellste Frau war Anna Erlmeier vom Rennsportclub 1988 Regensburg mit einem Stundenmittel von 46,4 km/h.

    Auch in den Hobbyklassen wurden, mit einem Schnitt von 47 km/h für den Schnellsten, ebenfalls außergewöhnliche Leistungen abgeliefert. Die Leistungsdichte war in allen Klassen enorm hoch.
    Dank der neu eingeführten Klasse für klassische Rennräder mit normalem Bügellenker konnten zudem viele Hobbyfahrer ohne teures Spezialequipment echte Rennatmosphäre schnuppern.
    Ein weiterer Höhepunkt war die Bayerische Meisterschaft der Paracycler. Bei diesem Bewerb war mit Michael Teuber richtige Prominenz am Start. Er kann auf 5 Paralympics-Goldmedaillen und 1 Silbermedaille zurückblicken. Zudem kann er 21 Weltmeistertitel und diverse Weltrekorde, u.a. den UCI-Stundenweltrekord vorweisen.
    Bayerischer Meister wurde in dieser Klasse Jakob Klinge vom RC-Herpersdorf 1919 e.V.
    Den Meistertitel bei den Frauen sicherte sich Freja Fairfax ebenfalls vom RC-Herpersdorf 1919 e.V.

    Perfekte Organisation und Sicherheit
    Ein großes Lob der Teilnehmer und Zuschauer ging an die Organisatoren des RSV Dingolfing sowie an die Feuerwehr Loizenkirchen, welche sich auch um das Catering kümmerte, und die Feuerwehr Frontenhausen. Die Einsatzkräfte sperrten die Vilstalstraße bis kurz vor dem bekannten „Eberhofer-Kreisel“ komplett ab und sorgten so für ein absolut sicheres Sporterlebnis ohne gefährliche Zwischenfälle.
    Bei der anschließenden Siegerehrung zeigten sich die Verantwortlichen hochzufrieden mit den Teilnehmerzahlen und den sportlichen Leistungen.

    Das Einzelzeitfahren in Loizenkirchen hat einmal mehr bewiesen, dass der niederbayerische Radsport lebt und vor allem eines ist: Rasend schnell

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